Aktuelles

Änderungen der Qualitätskriterien in der Pflege

Durch die Änderungen der Pflegereformen (Pflegestärkungsgesetze I, II und III) wurden auch zahlreiche Änderungen in Bezug auf die Pflegebegutachtung vorgenommen. Die neue Zuordnung zu den fünf Pflegegraden basiert auf der Einschätzung des Umfangs der Selbständigkeit des Menschen.

Zahlreiche Änderungen wurden auch in den Maßstäben und Grundsätzen für die Qualität und die Qualitätssicherung (MuG) inkl. Pflegetransparenzvereinbarungen für ambulante, stationäre, teilstationäre Pflegeeinrichtungen und Kurzzeitpflege (PTV) vorgenommen.

Sie traten zum 15.10.2016 und zum 01.01.2017 in Kraft.

Damit wurden auch die Qualitätsprüfungs-Richtlinien (QPR) des Medizinischen Dienstes der Krankenkassen (MDS) angepasst, die als Grundlage der jährlichen Qualitätsprüfungen der Einrichtungen dienen.

Die Veränderungen beziehen sich u.a. auf:

  • die Abrechnungs- und Anlassprüfungen der ambulanten Dienste
  • keine Möglichkeit der Beantragung von Wiederholungsprüfungen
  • keine Berücksichtigung gleichwertiger Prüfungen
  • Änderungen bei Einwilligungserklärungen in Bezug auf Inaugenscheinnahme.

Die Stichprobe der Inaugenscheinnahme-Prüfungen wird nach Zufallsprinzip aus den Pflegebedürftigen folgendermaßen ausgewählt:

  • je drei Personen mit Pflegegrad 2 und 3 und
  • insgesamt zwei Personen mit Pflegegraden 4 und 5.

Sollte die Stichprobe kleiner ausfallen, werden auch diese Prüfergebnisse veröffentlicht.

Im Teil 1 der QPR werden Anforderungen an die ambulante Pflege und im Teil 2 an die stationäre Pflege beschrieben.

Weitere Informationen über die neunen Begutachtungsgrundsätze, Änderungen der MuG und PTV sowie die aktuellen QPR finden Sie auf der Internetseite des MDS: Link

 

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