Aktuelles

Wirkungsorientierung in der Freien Wohlfahrtspflege

Der Paritätische hat mit anderen Verbänden im Rahmen der Bundesarbeitsgemeinschaft der Freien Wohlfahrtspflege (BAGFW) das Thema der Wirkung in der Sozialen Arbeit bearbeitet.

Dieses Thema, vor allem valide Kriterien und Methoden zur Darstellung von Ergebnissen und Wirkungen der Sozialen Arbeit wird auch bereits seit vielen Jahren im Qualitätsmanagement bearbeitet.

Zunehmend werben verschiedene Akteure für ihre Modelle zur Messung der Wirkung in der Sozialen Arbeit. Eine nähere Analyse dieser Modelle zeigt jedoch, dass vor allem die Finanzierungsfragen im Mittelpunkt stehen.

Die Freie Wohlfahrtspflege hat deshalb ihre eigene Position diesbezüglich erarbeitet und sie als Standortbestimmung verabscheidet. Dabei wurden folgende Kernaussagen formuliert:

  1. Die Wirkungsorientierung stellt ein Kernelement im Selbstverständnis der Freien Wohlfahrtspflege dar.

  2. Die Wirkungsorientierung in der Freien Wohlfahrtspflege zeichnet sich durch eine betont sozialorientierte Zielsetzung sowie eine Multi-Stakeholder-Perspektive aus.

  3. Die Messung von Wirkungen bedarf einer intensiven Kenntnis der Arbeitsfelder der Sozialen Arbeit, fachlich fundierter sowie valider Indikatoren, Instrumente und Verfahren.

  4. Die nachhaltige Entwicklung und Umsetzung fachspezifischer Erhebungsinstrumente und -verfahren erfordert eine Kooperation von Freier Wohlfahrtspflege, Fachwissenschaft sowie Interessenverbänden und Kostenträgern.

Die Erläuterungen zu den o.g. Aussagen finden Sie in dem Text als Download hier oder auf der BAGFW-Seite unter www.bagfw.de.

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