Kunden- und Mitarbeiterbefragungen PQ-Sys®
und Organisationsentwicklung dar. Sie erlauben es, auf breiter Basis Sichtweisen und
Reaktionen zur eigenen Arbeit einzuholen.
Die Zufriedenheit bzw. Unzufriedenheit von Kunden und Mitarbeitern empirisch zu erheben und
zu dokumentieren, ist daher ein unverzichtbares Mittel, um gezielt Verbesserungsmöglichkeiten
zu erkennen, Effizienz und Effektivität zu steigern sowie die Basis für die Einführung weiterer Verfahren der Qualitätssicherung wie EFQM oder Benchmarking zu schaffen
Selbstentwickelte Befragungen in Organisation besitzen zwar die Chance, auf die spezifische Situation vor Ort detailliert einzugehen, bergen aber auch die Gefahr, Wichtiges zu vergessen oder methodisch fragwürdig zu sein. Zudem vergibt eine Organisation mit selbstentwickelten Instrumenten die Chance auf Vergleiche mit Anderen und damit zusätzliche Lernmöglichkeiten. Letztlich ist der Aufwand für die Entwicklung, Erprobung und Auswertung eigener Instrumente erheblich.
Vor diesem Hintergrund hat sich der Paritätische im Rahmen von PQ-Sys® entschlossen, Befragungsinstrumente zu entwickeln und den Mitgliedsorganisationen zur Verfügung zu stellen.
Die Instrumente wurden von Praktikern unter externer Begleitung entwickelt und erprobt. Dabei stand die Praktikabilität und das Verständnis für die Ausfüllenden im Vordergrund. Ein wissenschaftlicher Anspruch auf Validität, Reliabilität und Objektivität besteht nicht. Vielmehr war die Zielsetzung handlungsleitend, durch Befragungen auf Stärken und Verbesserungspotenziale hingewiesen zu werden, die im Nachgang näher zu analysieren sind, bevor Maßnahmen abgeleitet werden können.
Kunden- und Mitarbeiterbefragungen werden bei PQ-Sys® als "zwei Seiten einer Medaille" verstanden, d.h., die "Außenperspektive" der Kunden und die "Innenperspektive" der Mitarbeiter/-innen werden gegenüber gestellt.
Fragebogen für Kundenbefragungen liegen für die Bereiche Pflege (stationär und ambulant), Behindertenhilfe (verschiedene Arbeitsfelder), Kindertageseinrichtungen und die Jugend-/ Erziehungshilfe vor.
Mitarbeiterbefragungen erfolgen in der Regel als anonyme schriftliche Befragung und Gesamterhebung (alle Mitarbeiter/-innen). Die Befragungen werden damit nicht nur als Analyseinstrument, sondern auch als Beteiligungsansatz verstanden.
Die Mitarbeiterbefragung besteht aus zwei Teilen. Im ersten Teil steht die Zufriedenheit mit
seiner Einrichtung/Organisation im Vordergrund. Der erste Teil der Mitarbeiterbefragung ist für
alle Fachgebiete gleich. Dies ermöglicht auch innerorganisatorische Vergleiche verschiedener Abteilungen/Bereiche/Einrichtungen.
Im zweiten Teil der Mitarbeiterbefragung werden Einschätzungen der Mitarbeiter/-innen zu den kundenbezogenen Leistungen der eigenen Einrichtung/Organisation erfragt. Die Themen entsprechen der jeweiligen Kundenbefragung, teilweise unterschiedlich differenziert (z.B. Dokumentation, Verpflegung).
Ihre Vorteile durch eine Befragung der Mitarbeiter/-innen sind:
- Sie signalisieren Ihren Mitarbeiter/-innen Interesse und Wertschätzung und steigern so deren Leistungsbereitschaft und Motivation.
- Sie können betriebliche Stärken und Entwicklungspotenziale im Arbeitsumfeld, im Führungsverhalten, in Abläufen und Strukturen und in der Unternehmenskultur identifizieren.
- Sie bekommen ein repräsentatives Bild von den persönlichen Einschätzungen und Meinungen Ihrer Mitarbeiter/-innen.
- Mitarbeiterbefragungen fungieren als Frühwarninstrument. Durch die Befragungsergebnisse lassen sich gezielte Maßnahmen zur Schwachstellenreduktion einleiten.
Fragebogen für Mitarbeiterbefragungen liegen für die Bereiche Pflege (stationär und ambulant), Behindertenhilfe (verschiedene Arbeitsfelder), Kindertageseinrichtungen und die Jugend-/ Erziehungshilfe vor.
Mitgliedsorganisationen des Paritätischen können die Fragebogen kostenlos anfordern und
darauf aufbauende eigene Befragungen durchführen. Organisationen außerhalb des Paritätischen erhalten die Fragebogen gegen Entrichtung einer Lizenzgebühr.
Die PQ GmbH bietet an, die Befragungen gegen Erstattung des Arbeitsaufwandes auszuwerten und ist auch bei ggf. erforderlichen Anpassungen der Instrumente an die spezifischen Belange
der Einrichtungen/Organisationen behilflich. Sofern Daten vorliegen, werden zusätzlich Vergleiche mit anderen Organisationen in die Auswertung integriert.
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